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26. März 2016

Karen Perry: Was wir getan haben

Fischer Scherz | 384 Seiten | erschienen: 03/2016 | Originaltitel: Only We Know
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Ich möchte ihr sagen, dass es nicht so war, wie sie denkt - aber wie kann ich das erklären? Wie kann ich das Gefühl beschreiben, mit einem anderen Menschen durch etwas so Schreckliches verbunden zu sein, dass du einfach auf Abstand gehen mussst? Dass es dich aber trotzdem zu ihm hinzieht, weil er der einzige Mensch ist, der Bescheid weiß ...

Über das Buch

Irgendwann kannst du nicht mehr davonlaufen. Irgendwann musst du dich stellen. Deiner Vergangenheit. Deiner Schuld. Dem Tag, der dein Leben verändert hat. Damals, als du gerade acht Jahre alt warst. Masai Mara, Kenia 1982. In der sengenden Mittagssonne spielen drei Kinder am Fluss. Ihr Spiel hat keinen Namen, sie haben es sich selbst ausgedacht. Sie lachen und wetteifern, doch dann herrscht plötzlich Stille. Bis der erste Schrei ertönt. Dublin 2013. Katie Walsh arbeitet als Journalistin bei einer Tageszeitung und soll ausgerechnet über Luke Yates, einen erfolgreichen Unternehmer, ein Porträt schreiben. Katie und Luke kennen sich seit Kindertagen, sie haben gemeinsam mit Lukes jüngerem Bruder Nick einen Sommer in Kenia verbracht. Doch seit jener Zeit ist der Kontakt zwischen ihnen abgebrochen. Zu schrecklich ist die Erinnerung an jenen heißen Nachmittag am Fluss, das Gefühl der Schuld, dass sie seither nur eines wollen: vergessen.


Meine Meinung

Einstieg
spannend
Die Geschichte beginnt in Kenia 1982. Eine junge Frau ist mit drei Kindern alleine, die herumnörgeln und sie lässt sie zum Wasser gehen zum Spielen. Sie schläft in der Zeit ein. Doch irgendwann erwacht sie wieder und nichts ist mehr so, wie es vorher war. Ein verdammt guter Einstieg in die Geschichte. Es wird nicht verraten, was wirklich passiert ist, aber man bekommt zumindest schon mal eine Andeutung. Ich war neugierig und habe weitergelesen.

Schreibstil
in Ordnung
Der Schreibstil des Autoren Duos war weder besonders gut, noch besonders schlecht. Ich vermute, dass die Autorin den weiblichen und der Autor den männlichen Part übernommen hat. Leider konnte ich beim Lesen keine großen Unterschiede zwischen den Beiden feststellen. Ansonsten gab es auch nichts Besonderes zu erwähnen.

Charaktere
in Ordnung
Die drei Protagonisten der Geschichte waren ausreichend beschrieben, aber ich konnte mich in keinen wirklich hineinversetzen. Gelesen hat man nur die Sicht von Katie und Nick und trotzdem waren sie mir nicht näher als Luke, der Dritte im Bunde. Die Nebencharaktere blieben eher blass, was aber nicht besonders stören war für die Geschichte.

Verlauf
lang
Leider kann ich es wirklich nicht anders sagen. Dem Buch hat schlichtweg das Tempo gefehlt und zwar immer und überall. Selbst Passagen, die hätten wirklich spannend sein können, wurde durch dieses unglaublich langsame Tempo der Geschichte harmlos und unbedeutend. Oftmals hatte ich das Gefühl, dass es nicht voran geht und ich mich im Kreis drehe beim Lesen. Ich hatte schon früh eine Ahnung was passiert sein könnte und wurde dann am Ende auch noch in meiner Vermutung bestätigt.

Ende
besser
Das Ende war um Längen besser als der restliche Verlauf des Buches. Der Ausgang der Geschichte war gut gelöst, sodass ich gut mit dem Buch abschließend konnte. Nach der Auflösung wurde es dann ganz kurz einmal schön spannend und dann war das Ganze auch schon vorbei.


Bewertung: Note 5

Leider war dieses Buch wirklich nicht mein Fall. Die Geschichte hat mich zwar anfangs neugierig gemacht, aber danach ging es rapide bergab. Die Autoren konnten mich nicht an ihre Geschichte fesseln, weder durch ihren Schreibstil noch durch besondere Charaktere und leider gab es auch keinen besonders spannenden Verlauf. Das Ende war als Einziges nicht besonders schlecht, aber gut ist auch etwas Anderes. Von mir gibt es somit keine Leseempfehlung für dieses Buch.



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Meine Frage an euch ..

Was vermutet ihr haben die Drei in ihrer Kindheit getan?
Her mit den Spekulationen!


Kommentare:

  1. Liebe Lotta,
    rein vom Inhalt klingt diese Geschichte echt interessant. Super schade, dass sie sich so gezogen hat, denn das ist, meiner Meinung nach, ein Todesurteil für einen Roman dieser Art. Danke für deine ehrliche Rezension!
    Liebe Ostergrüße
    Anka

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    1. Hallöchen liebe Anka,
      ich war auch total Feuer und Flamme als ich den Klappentext gelesen habe und dann wurde ich beim Lesen immer und immer mehr ernüchtert. Es ist doch zu schade, wenn es bei einer so guten Idee so arg an der Umsetzung hapert. Und ja absolut es ist ein Todesurteil.

      Liebst, Lotta

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  2. Und zack... da isses runter von meinem Wunschzettel! :-)

    Liebe Grüße,
    Steffi

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    1. Hallöchen Steffi,
      ja es ist irgendwie schade, aber es wurde da einfach so viel Potenzial verschenkt. Hast du denn das erste Buch von dem Autorenduo gelesen? Wenn dir das gefallen hat, dann gefällt dir dieses hier sicherlich auch. Ansonsten würde ich hier wohl eher keine Kaufempfehlung aussprechen. :/

      Liebst, Lotta

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