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21. Februar 2016

Juliet Ashton: Immer wieder du und ich

rororo | 400 Seiten | erschienen: 01/2016 | Originaltitel: These Days of Ours
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«‹Liebe› war das letzte Wort, das Dad sagte. Seit jener Nacht habe ich eine Menge über die Liebe nachgedacht. Sie ist keine Entscheidung, die man trifft. Sie muss nicht logisch sein. Sie ist oft unbequem und schmutzig und gnadenlos in dem, was sie von einem fordert.»

Über das Buch

Manche Liebesgeschichten beginnen im Kindesalter - und dauern ein Leben lang Kate liebt Charlie. Charlie liebt Kate. Aber es ist kompliziert ... Schon auf ihrem 5. Geburtstag hat der schüchterne Charlie der süßen Nachbarin seine Liebe gestanden. Vor allen! Auch vor Kates Cousine Becca. Zehn Jahre später ist sich auch Kate sicher: Charlie ist die Liebe ihres Lebens. Doch es ist die schöne Becca, die ihn schließlich heiratet. Vergessen können Charlie und Kate einander nicht. Immer wieder kreuzen sich ihre Wege. Auf Partys, Taufen, Beerdigungen ... Aber ist es nicht irgendwann zu spät für die Liebe? Oder bietet ihnen das Leben noch eine zweite Chance?


Meine Meinung

Einstieg
positiv
Relativ häufig wird als Prolog eine Szene aus dem späteren Verlauf - meist ziemlich am Ende - der Geschichte verwendet, um den Leser neugierig zu machen. So war es auch in diesem Buch. Ich muss gestehen, dass es mich mittlerweile nicht mehr besonders neugierig macht. Nach dem Prolog ging es dann auch schon mit der ersten Feierlichkeit los, nämlich Kates fünftem Geburtstag und mein Gott war das süß. Ich war sofort verknallt sowohl in Charlie als auch in Kate.

Schreibstil
positiv
Die Autorin hat wirklich ein Händchen für romantische und gefühlvolle Szenen, immer wenn es zu so einer kam, war ich vollkommen im Buch versunken. Leider muss ich gestehen, dass die alltäglichen Szene sich oftmals gezogen haben, auch wenn Unterhaltungen zwischen Personen immer authentisch wirkten. Der Ich-Erzähler hat mir gut gefallen, aber ich fand es ein bisschen schade, dass man nie Charlies Sicht auf die Dinge zu lesen bekam. Hier hätte mir ein Perspektivenwechsel sehr gut gefallen.

Charaktere
positiv
Über die Jahre und Festlichkeiten verteilt lernt man viele verschiedene Charaktere kennen, aber es sind gerade noch so viele, dass man sie sich merken kann. Charlie, Becca und Kate wurden meiner Meinung nach am besten charakterisiert, sie sind die drei wichtigsten Personen in dieser Geschichte. Auch wenn ich bei Becca lange Zeit zwiegespalten war, mag ich sie doch im Endeffekt sehr gerne, jeder von uns kennt eine Becca. Die Nebencharaktere, die kam und gingen und manchmal auch blieben waren ausreichend beschrieben, es fiel leicht sich jemanden vorzustellen.

Verlauf
tiefer Fall
Mit tiefer Fall meine ich, dass der Anfang wirklich wunderbar war und es danach aber ganz schnell bergab ging. Ich konnte mich anfangs richtig gut in die Geschichte hineinfinden und war ganz verzückt von Charlie und Kate und auch von Kates chaotischer Familie und alles war absolut stimmig und dann wurde es ein wenig wie Kaugummie. Die ein oder andere Feierlichkeit hätte man gut und gerne weglassen können und es ein bisschen knackiger, aufregender gestalten können.

Ende
süß
Das Ende hingegen war wieder durchaus gelungen, es gab zwar hier auch zwei Kleinigkeiten, die mich die Augen verdrehen ließen, über die ich jedoch hinwegschauen konnte. Das Ende war zauberhaft und ein bisschen kitschig, aber absolut passend zu dieser Geschichte.

Spoiler


Bewertung: Note 3

Wenn bei einer Geschichte nur der Anfang und Ende richtig von sich überzeugen können, dann kann ich leider keine bessere Note als eine drei vergeben. Es ist wirklich schade, denn ich habe sehr viel von diesem Buch erwartet, nachdem mir "ein letzter Brief von dir" so gut gefallen hat und auch der Anfang sehr vielversprechend war. Ich habe auf eine Geschichte wie "Zwei an einem Tag" gehofft, doch davon ist dieses Buch sehr weit entfernt. Es war nicht wirklich schlecht, aber ich hatte schlichtweg mehr erwartet.



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Meine Frage an euch ..

Wie viele Charaktere in einem Buch könnt ihr verkraften und ab wann wird es einfach zu viel?
Ich muss sagen, bei diesem Buch waren es wirklich schon sehr viele Charaktere die man sich auf die ein oder andere Weise merken musste, beim groben Zählen komme ich auf 16 Charaktere. Bei diesem Buch war es irgendwie noch machbar, aber bei Thrillern fällt es mir oftmals sehr schwer, wenn zu viele Personen eine Rolle spielen.


Kommentare:

  1. Hey liebe Lotta!
    Du hast mich mit deiner Rezi wirklich sehr neugierig gemacht, zumal ich das Buch bisher gar nicht auf dem Schirm hatte. Schade, dass hier wohl ein Päckchen Kaugummi zum Einsatz kam, denn die Grundidee klingt klasse! Mich haben vor allem deine Worte zum Einstieg direkt gefesselt.
    Zu viele Köche versalzen den Brei, so kann es auch oft mit zu vielen Charakteren sein, finde ich. Ich mag die Abwechslung, aber zu viele Nebenhandlungen oder Nebencharaktere dürfen es dann auch nicht sein.
    Danke, dass du uns diesen Titel näher vorgestellt hast.
    Liebe Grüße
    Anka (... die dich übrigens sehr auf Snapchat vermisst...)

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    1. Hallöchen liebe Anka,
      vielen herzlichen Dank für deine lieben Worte. Ich freue mich, dass du durch mich ein neues Buch entdecken konntest. :D Und ja.. der Einstieg.. ach der war wirklich ein Traum! Leider ging es nicht so traumhaft weiter. Irgendwie schade.

      Liebst, Lotta
      PS: Nur wegen dir wieder auf Snapchat! ;)

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  2. Huhu Liebes,
    eine echt gelungene Rezension. Ich kann dir in jeder Hinsicht nur zustimmen. Es war so schade, dass die ganze Sache so in sich zusammengesackt ist. Dabei war der Anfang wirklich so vielversprechend, ich war richtiggehend begeistert.

    Ich empfand allerdings die Anzahl der Charaktere jetzt weniger störend. Die meisten waren ja doch recht gut ausgestaltet, so dass ich auch nicht durcheinander gekommen bin. Was die Einführung von Boris sollte war mir allerdings auch ein Rätsel.

    Viele Charaktere stören mich erst dann, wenn ich einen Namen lese und den dann nicht mehr einordnen kann.

    Alles Liebe, Nelly

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    1. Hallöchen liebste Nelly,
      ich freue mich sehr, dass dir meine Rezension gefallen hat. Ich selber liebe es immer, wenn ich meine Meinung in anderen Rezensionen wieder finden kann. :D
      Ich fand sie auch nicht unbedingt störend, aber .. unnötig sagen wir es mal so und dann auch noch Boris und seine Geschichte - da denke ich nur so "Warum?" Aber nun gut.
      Hehehe am besten ist es immer bei den nordischen Krimis. xD Oder wenn alle mit dem gleichen Buchstaben anfangen. Herrlich.

      Liebst, Lotta

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  3. Ich habe das Hörbuch gehört (meine Rezi) kommt morgen, aber ich stimmt dir in Vielem zu! Leider war mir auch keiner der 4 Protagonisten wirklich sympathisch! LG

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    1. Hallöchen Verena,
      ich weiß nicht, ein bisschen war mir Kate schon sympathisch, aber sie konnte mich nicht so vollkommen von sich überzeugen, daher war ich ein wenig skeptisch. Es ist so schade, ich habe mir wirklich viel von diesem Buch versprochen. :(

      Liebst, Lotta

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  4. Hey Lotta :)

    wieder eine tolle Rezension! Du sagtest ja schon zu meiner Rezension, dass dir das Buch auch nicht so gefallen hat. Trotzdem ist es schön deine Gedanken noch mal zu lesen.

    Ich habe gar nicht so das Problem mit vielen Charakteren, es sei denn sie sind irgendwie alle gleich oder heißen ähnlich. Da komme ich überhaupt nicht mit klar.

    Liebe Grüße,
    Tati

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    1. Hallöchen Tati,
      ach du! ich freue mich sehr, dass du meine Rezensionen immer liest. Da geht mir das Herz auf. :))
      Hahaha ja, das habe ich eben schon zu Ellen gesagt. Am besten alle heißen Jack, John, Jane, Jonas, Joachim, Jana herrlich. Dann blick ich gar nicht mehr durch.

      Liebst, Lotta

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